


Bürgermeisteramt Blaufelden
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Bereits Anfang 2001 wurde im Gemeinderat angeregt, eine Zukunfts- und Entwicklungsplanung für die Gemeinde Blaufelden in Angriff zu nehmen. Nach entsprechender Vorbereitung konnte im September 2002 ein Zuschussantrag für das Förderprogramm Leader+ eingereicht werden. Nachdem der Bewilligungsbescheid im Juli 2003 einging, konnte mit dem Vorhaben gestartet werden.
Begonnen wurde das Projekt "Blaufeldener Leben" im September 2003 mit einer moderierten Denkwerkstatt des Gemeinderates. Hier wurden alle Bereiche des Lebens in der Gemeinde beleuchtet und es wurde deutlich, dass es Stärken in der Gemeinde gibt, aber auch Punkte, die verbessert werden könnten.
Im Oktober 2003 wurde die Bevölkerung über das Mitteilungsblatt zu Auftaktveranstaltungen eingeladen. Diese Veranstaltungen fanden Ende Oktober, Anfang November in Blaufelden, Wiesenbach und Herrentierbach statt und dienten der Vorstellung des ganzen Projektes. Die Bürger konnten ihre Gedanken einbringen und es kamen sehr interessante Punkte zusammen.
Der dritte Teil des Projektes bestand aus einer offenen moderierten Denk- und Zukunftswerkstatt. Zu dieser Veranstaltung wurden ca. 25 Personen aus der gesamten Gemeinde gezielt eingeladen. Es sollte ein repräsentativer Querschnitt der Bevölkerung vertreten sein. Auch diese Veranstaltung war sehr interessant und effektiv; es wurden interessante Ideen erarbeitet.
Den vierten Abschnitt stellten die Begehungen in der Gemeinde dar. Diese wurden Ende März, Anfang April 2004 in den fünf Hauptorten der Gemeinde durchgeführt. Diese Begehungen haben im bisherigen Prozess bereits erarbeitete Punkte verdeutlicht und weitere Erkenntnisse geliefert.
Alle Verfahrensschritte wurden sorgfältig protokolliert und zur Zukunfts- und Entwicklungsplanung der Gemeinde Blaufelden zusammengefasst. Dies wurde den Gemeinde- und Ortschaftsräten in einer gemeinsamen Veranstaltung Mitte 2004 präsentiert.
Im Rahmen von weiteren Gemeinderatssitzungen wurde festgelegt, dass die Themenfelder in 7 Arbeitsgruppen aufgearbeitet und auf konkrete Maßnahmen hin untersucht werden. Die Arbeitsgruppen sollen dann Vorschläge erarbeiten.