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Blaufelden
die Gemeinde mittendrin
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Sehenswürdigkeiten

Gemeinde mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten

Blaufelden - eine Gemeinde mitten in Hohenlohe, im Land der Burgen und Schlösser. Einem Landstrich, reich an Historie, an Naturschönheiten, voll Poesie und Gastfreundschaft.

Blaufelden - eine Gemeinde mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten:

Im Hauptort Blaufelden die sehenswerte Wehrkirche (St. Ulrich 1423) mit wuchtigem Wehrkirchturm, Schießkammern, begehbarem Turmkranz und schöner Aussicht; Turmhügelburg "Flyhöhe", eine der besterhaltenen Ringanlagen am Ortsausgang Richtung Crailsheim.

St. Ulrich Kirche
St. Ulrich Kirche
Innenraum der Ulrichskirche
Innenraum der Ulrichskirche

Die Fly

Gemeinde mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten

1531 wird im Lagerbuch von Onolzbach (Ansbach) ein Ödweiler „flenn“ genannt, der in die Blaufeldener Markung eingezogen wurde. Der Zehnt hiervon gehörte je zur Hälfte der „Mittelmeß“ in Blaufelden und der Pfarrei in Michelbach (Heide). Die bisher erste bekannte schriftliche Erwähnung der „Burg“ ist in der Dorfordnung von Blaufelden zu finden. In der Fassung von 1698, die auf vorausgegangene Dorfordnungen von 1598 und 1632 zurückgreift, ist zu lesen: „Zu diesem großen Zehenten gehören sonst alle Aeker auf der ganzen Markung, außgenommen ein einige gewisse Feldung die Flehnhöhe genant, worauf ehedessen ein Schloß und bei solchen ein Weiler gestanden, welches sothene Feldung zu ihrer Markung innegehabt …“ „… worauf ehedessen ein Schloß … gestanden“ bedeutet, dieses „Schloss“ gab es 1698 nicht mehr, es stand auch 1632 und schon 1598 nicht mehr (der „Ödweiler, flenn“ wird ja schon 1531 genannt).

Da das „Schloß“ aber ausdrücklich in dieser Dorfordnung (in diesen Dorfordnungen) schriftlich erwähnt wird, muss die mündliche Überlieferung sehr stark und nachhaltig einprägend gewesen sein. Vielleicht spielte die „Zehendgerechtigkeit“ eine Rolle für die ständige Erinnerung: Vom „großen Zehnten“ von Blaufelden wie auch vom „kleinen“ waren die Flehenäcker mit ihren 60 Morgen (etwa 34 ha) ausgenommen. Von den Flehenäckern „… genießen die Kaplanei Blaufelden und das Stift Neumünster zu Würzburg den großen und kleinen Zehenten…“. Auch in weiteren Veröffentlichungen wird die Fly erwähnt, so in der Beschreibung des Oberamtes Gerabronn, die aber nichts wesentlich Neues bringt, ausgenommen der Angaben über Lage und grob des Aussehens: „Eine Viertelstunde südlich vom Ort, an der Straße nach Crailsheim, stand früher ein Schlösschen und Weiler Namens Flyhöhe, von welchem gegenwärtig nichts mehr sichtbar ist, als der Graben, welcher ersteres umschloß; wann der Ort abging ist nicht bekannt. Seine Markung bildet noch einen eigenen Zehentdistrikt, ist aber in den übrigen Beziehungen der Markung Blaufelden einverleibt.“

Auch auf einer alten Karte von 1817 ist die Fly eingezeichnet. Weitere Details stehen im Heimatbuch der Gemeinde Blaufelden, welches auf dem Bürgermeisteramt käuflich erworben werden kann.

Schematische Darstellung eines Turmhügels mit Wassergraben
Fly

In Billingsbach

Billingsbach wird durch herrschaftliche hohenlohesche Gebäude (Kirche, Pfarrhaus, Rathaus) geprägt. Der Turm in Raboldshausen als Rest einer im 17. Jahrhundert abgebrochenen Kapelle, ehem. Burg "Hertenstein" mit sehr schönem Trockendoppelgraben, alte Steinkreuze in der Jägergasse und in Mittelbach, "Bichelstein" am Friedhof außerhalb der Ortschaft.

Kirche in Billingsbach
Kirche in Billingsbach
Turm in Raboldshausen
Turm in Raboldshausen

In Gammesfeld

Ehemaliges Wasserschloss mit schönen Gräben, alte Wehrkirche St. Nikolaus (14. Jahrhundert) bemerkenswerte Ausstattung des gotischen Chors mit Marienstatue, Hügelgräber im "Bauernwald" bei Ehringshausen.

Alte Wehrkirche St. Nikolaus
Alte Wehrkirche St. Nikolaus
Kirche Gammesfeld
Kirche Gammesfeld

In Herrentierbach

Steinkreuz Simmetshausen

Am "Landturm" noch gut erhaltene Anlage der einstigen frühmittelalterlichen Burganlage der Ortsadligen, Steinkreuz in Simmetshausen. In der Kirche St. Maria kann man den schönen Hochaltar besichtigen. In der Ortsmitte befindet sich auf dem Stabhalterhaus ein Türmchen aus dem 18. Jahrhundert.

In Wiesenbach

800 - 1000 Jahre alte Linde an der Schmalfelder Straße, Kirche St. Ulrich mit bemerkenswertem "Echterturm" und Altarfiguren des 17. Jahrhunderts im gotischen Chor. In Wiesenbach und Engelhardshausen gut sichtbare Reste der "Landhege". Die Landhege eine Befestigung in Form von Wall und Gräben, diente einst der Stadt Rothenburg zur Sicherung ihres großen Landgebietes. Die Landhege wurde um 1430 angelegt. In Engelhardshausen befindet sich die alte Leonhard-Kirche mit sehr schönem Chor.

Kirche in Wiesenbach
Kirche in Wiesenbach
Linde in Wiesenbach

In Wittenweiler

Glockenturm Wittenweiler

Glockenstuhl auf einem Wohnhaus in der Ortsmitte.

Weitere Informationen

Ortsplan

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Fotoalbum

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