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Blaufelden Aktuell

Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Blaufelden

Trotz zurückgegangener Einsatzzahlen war 2017 für die Floriansjünger ein arbeitsreiches Jahr Eine Bilanz ihrer unschätzbaren wertvollen ehrenamtlichen Arbeit zog die Freiwillige Feuerwehr Blaufelden bei ihrer Hauptversammlung in der Liederhalle in Billingsbach.

Insgesamt hatte die Freiwillige Feuerwehr Blaufelden mit ihren 5 Einsatzabteilungen, in denen 155 Kameraden und 4 Kameradinnen ihren Dienst am Nächsten verrichten, 24 Einsätze abzuarbeiten, so Kommandant Rolf Kastler in seinem Jahresbericht. Davon waren 17 technische Hilfeleistungen, 5 Fehlalarme von Brandmeldeanlagen und 2 Brandeinsätze. Das Einsatzspektrum reichte von der technischen Hilfeleistung wegen eines undichten Wasserhahns in Gammesfeld bis hin zum Großbrand auf dem Aussiedlerhof „Pfingsthöfe“ bei Raboldshausen. Dieser Einsatz hat die Feuerwehrangehörigen besonders gefordert. Jeder hat aufs Beste gearbeitet. Tatkräftig unterstützt wurde die Freiwillige Feuerwehr Blaufelden von den Nachbarfeuerwehren aus Gerabronn und Schrozberg sowie den Mitgliedern der Führungsgruppe Nord. Die Zusammenarbeit funktionierte tadellos. Die Feuerwehr Crailsheim half mit einem Atemschutzcontainer aus. Der Einsatz bewies, dass die regelmäßigen Übungen Sinn machen. Die Standardtätigkeiten müssen sitzen und zu jeder Tages- und Nachtzeit abrufbar sein. Die Standardeinsatzregeln beginnen schon zu Hause vor der Fahrt zum Feuerwehrmagazin, zum Beispiel den Autoschlüssel immer an den gleichen Platz zu legen, um ihn nicht suchen zu müssen, wenn der Funkmeldeempfänger Alarm auslöst. Kommandant Kastler appelliert an die Bevölkerung, sofort die Notrufnummer 112 zu wählen, wenn ein Feuerschein wahrgenommen wird, denn manchmal kommt es doch auf die berühmte Minute an. Ein Problem sind zunehmend die Gaffer, die die Einsatzkräfte bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten behindern. Im Vorjahr waren 33 Einsätze abzuarbeiten – somit dieses Jahr 9 Einsätze weniger. Dies entspricht einem Rückgang von 27 Prozent. Erfreulich war, dass Schere und Spreizer nicht ausgepackt werden mussten, um nach Verkehrsunfällen eingeklemmte Personen aus Wracks befreien zu müssen. Bei 11 Veranstaltungen übernahmen die Floriansjünger den Brandsicherheitswachdienst. Am Pfingstsonntag und Pfingstmontag beteiligten sich die Einsatzabteilungen Blaufelden, Billingsbach, Gammesfeld und Wiesenbach mit ihren historischen Feuerwehrspritzen am Festumzug, der alle 5 Jahre anlässlich des traditionellen Hohenloher Volksfestes mit Heimattag in Blaufelden stattfindet. Kameraden aller 5 Abteilungen sorgten als Festzugordner für einen reibungslosen Ablauf des Festumzugs und regelten als Straßenverkehrsordner den Umleitungsverkehr. Kameraden der Einsatzabteilung Blaufelden kümmerten sich am Pfingstmontag beim Feuerwerk um die Absicherung des Abbrennplatzes und übernahmen die Brandwache.

Bei den Beschaffungen wurde 2017 rund die Hälfte der Einsatzjacken durch neue ersetzt. Die alten orangefarbenen Einsatzjacken waren in die Jahre gekommen und entsprechend verschlissen. 2018 werden die restlichen Einsatzjacken ersetzt. 2017 konnte der Kauf von neuen Ausgehuniformen abgeschlossen werden. Für 2019 ist der Erwerb einer Wärmebildkamera anvisiert.

In Gammesfeld ist der Umbau des ehemaligen Farrenstalls zum Feuerwehrmagazin fast fertig. Die Einweihung soll am 9. Juni 2018 gefeiert werden. Für die Beschaffung eines neuen Mittleren Löschfahrzeugs MLF für die Einsatzabteilung Gammesfeld liegt der Förderbescheid vor. Weitere größere Projekte sind geplant. Das Magazin in Blaufelden erhält einen Anbau als Ersatz für den Mannschaftsraum. Dieser wurde der DRK-Rettungswache zugeschlagen. Darüber hinaus sind im Anbau Umkleideräume vorgesehen. Ein Neubau ist in Blaufelden in zirka 9 Jahren geplant. In Herrentierbach soll für ein neues Mittleres Löschfahrzeug eine Fahrzeugbox an das Magazin angebaut werden. In Wiesenbach entsteht ein multifunktionales Dorfzentrum, in dem nicht nur der Kindergarten, sondern auch die Feuerwehr ein neues Zuhause findet. Für die Löschgruppenfahrzeuge LF 16 der Einsatzabteilung Blaufelden und LF 8 der Einsatzabteilung Wiesenbach werden in absehbarer Zeit Ersatzbeschaffungen notwendig. Nicht vergessen werden darf der Bau von 5 Löschwasserbehältern.

In diesem Jahr konnten wir erfreulicherweise 3 Jugendliche in unserer Gruppe begrüßen, so Jugendfeuerwehrwart Dominik Fischer in seinem Bericht. Leider waren auch 8 Austritte zu verzeichnen. Die Einsatzabteilung Wiesenbach konnte durch die Übernahme eines Jugendlichen in den aktiven Dienst profitieren. Somit sind wir nun 20 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr der Gemeinde Blaufelden. Natürlich freuen wir uns auch weiterhin über Neuzugänge. Das Jahr wurde wie immer mit dem traditionellen Einsammeln der Weihnachtsbäume begonnen, das im nächsten Jahr am 13. Januar stattfindet. Das Einsammeln der Weihnachtsbäume ist schon seit vielen Jahren unser Start ins neue Jahr.

2017 konnten wir in zirka 20 Übungen das Wissen der Jugendlichen um feuerwehrtechnisches Gerät vertiefen. Aber auch das selbständige Lösen von Aufgaben stand auf dem Programm. Ein Höhepunkt war der Besuch der integrierten Leitstelle in Schwäbisch Hall. Beim Kinderferienprogramm veranstalteten wir einen Nachmittag gefüllt mit Wasservergnügen. Bei herrlichem Sonnenschein fanden sich rund 25 Kinder im Alter von 7 bis 16 Jahren ein, die auf einer 50 Meter langen Wasserrutsche mit Wasserwand ab ins Blaubachtal unterwegs waren.

Manfred Plank, der Leiter der Altersabteilung, berichtete, dass seit der Gründung der Altersabteilung vor 6 Jahren die Anzahl der Kameraden auf inzwischen 24 gestiegen ist. 2017 kamen 4 Personen dazu. Leider kommen fast alle Kameraden aus den Abteilungen Blaufelden und Billingsbach. Deshalb meine herzliche Einladung an alle Kameraden ab dem Alter von 55 Jahren, sich einen Ruck zu geben und zu unserer Altersabteilung zu kommen. Ihr könnt dennoch in der aktiven Wehr bleiben, so Herr Plank weiter. Bei den meisten Mitgliedern der Altersabteilung ist das jetzt noch so. Dies ist auch der Grund, dass wir bis jetzt unsere Aktivitäten auf wenige Termine beschränkt haben. Dennoch waren es tolle Ausflüge und ein schönes Miteinander. Am 18. März machten wir uns auf den Weg nach Reichelshofen und besuchten die Landwehrbräu-Brauerei. Dort wurde uns die Geschichte der Brauerei sowie der gesamte Betriebsablauf erklärt. Am Schluss wurden wir noch zu einer Bierprobe eingeladen. Am 23. März wurde das Frühjahrsseminar der Feuerwehrsenioren des Landkreises Schwäbisch Hall in Ilshofen belegt. Unter anderem gab es einen interessanten Vortrag der Kriminalpolizei aus Aalen. Am 13. Oktober konnte das Werk der Firma Stihl in Waiblingen besichtigt werden samt Montage der Geräte und des Museums. Auch Neuerungen, die erst noch auf den Markt kommen, wurden vorgeführt.

Bürgermeisterin Petra Weber dankte Kommandant Rolf Kastler und allen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Blaufelden für ihre Arbeit im Jahr 2017. In ihren Dank schloss sie auch die Nachbarfeuerwehren für deren Unterstützung ein. Ihr Dank galt ebenso den Familien für die Unterstützung der Feuerwehrangehörigen, wenn diese im Einsatz sind. Aus ihrer Sicht war es mit 24 Einsätzen ein sehr ereignisreiches Jahr. Hinzu kamen Übungen und sonstige außergewöhnliche Einsätze sowie Veranstaltungen, die die Feuerwehr übernommen hat. Auf Kreisebene gab es mit der sehr gelungenen Veranstaltung „Erlebnis Feuerwehr: Kommen – sehen – staunen“ eine bereichernde Neuerung. Dank sagte Bürgermeisterin Weber den Feuerwehrangehörigen für die Mitwirkung beim Hohenloher Volksfest mit Heimattag an Pfingsten und für die Beteiligung am Kinderferienprogramm der Gemeinde. Besonders hat Bürgermeisterin Weber den Brand im April auf dem Aussiedlerhof „Pfingsthöfe“ bei Raboldshausen in Erinnerung, der alle in große Aufruhr versetzt hat. Es war die Sorge, dass das Feuer auf die angrenzenden Gebäude und einen Gastank übergreift. Entsetzlich war der Gedanke an die 200 Tiere, die in den Flammen umkamen. Nicht in Ordnung war das Verhalten der Schaulustigen. Wichtig ist, sich Gedanken zu machen, wie man künftig damit umgeht. Beeindruckend war, wie selbstlos die Feuerwehr agiert, wenn es wirklich darauf ankommt. Im Ernstfall wird einem bewusst und hautnah spürbar, was der Einzelne riskiert und an sich dann überhaupt nicht mehr denkt. Echte Kameradschaft sowie Zusammenhalt und ein guter Umgang miteinander ist wichtig für eine funktionierende Zusammenarbeit – neben einer ordentlichen Sachausstattung. Für beides will sich Bürgermeisterin Weber stets einsetzen.

Im April war auch der überraschende Tod von den 2 jungen Feuerwehrkameraden Tobias Proske und Frank Schmieg zu beklagen sowie der Tod von Gerda Zollmann, Ortsvorsteherin von Herrentierbach.

Das Mittlere Löschfahrzeug MLF für die Einsatzabteilung Gammesfeld soll zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Crailsheim beschafft werden. Bürgermeisterin Weber erhofft sich dadurch immense Vorteile beim Beschaffungsvorgang und eine Reduktion des Kaufpreises.

Kreisbrandmeister Werner Vogel wies in seinem Grußwort darauf hin, dass die Feuerwehr im Landkreis auf freiwilligem Engagement beruht, das der Bürgerschaft rund um die Uhr Sicherheit garantiert – wie in der Großstadt. Das verdient große Anerkennung. Es ist für ihn beim Besuch der Jahreshauptversammlungen Jahr für Jahr eindrücklich, in welcher Weise und mit welchem Einsatz die Feuerwehren den Schutz der Bevölkerung garantieren. Für dieses Engagement, zumal es mit erheblichen persönlichen Risiken verbunden ist, empfindet er Dankbarkeit und Respekt. Feuerwehrangehöriger zu sein ist in hohem Maße eine Frage der inneren Einstellung und des Charakters. Freiwilligkeit in der Feuerwehr ist ein besonderes gesellschaftliches Gut, das keineswegs selbstverständlich ist. Das Feuerwehrsystem hierzulande stellt eher die Ausnahme dar und liefert ein Sicherheitssystem, das vielerorts unbekannt ist. In einer offenen Gesellschaft gilt es, auch Bürger mit Migrationshintergrund für die Feuerwehr zu gewinnen und zu integrieren. Das schafft gegenseitiges Vertrauen und Verständnis. Die Nachwuchsgewinnung durch die Jugendfeuerwehr ist auch hier ein Schlüssel zu erfolgreicher Integration. Die Jugendfeuerwehr vermittelt Werte, die für eine funktionierende Gemeinschaft wichtig sind und die auch der Vorbereitung auf den aktiven Feuerwehrdienst dienen. An oberster Stelle steht hierbei, was kann ich für die Gemeinschaft tun, und nicht, was kann die Gemeinschaft für mich tun. Feuerwehr ist eine kommunale Pflichtaufgabe, deren Niveau letztendlich vom freiwilligen Engagement der Bürger in der Feuerwehr abhängt. Das hervorragende Niveau im Landkreis wäre mit hauptamtlichen Kräften nicht zu finanzieren. Es ist unabdingbar, stetig daran zu arbeiten, Menschen für die Feuerwehr zu begeistern. Vielleicht wären ein Tag der offenen Gerätehäuser oder die Schaffung von Möglichkeiten, Kindergeburtstage bei der Feuerwehr abhalten zu können, Wege, um dieses besondere Ehrenamt in den Fokus der Bevölkerung zu rücken.

Alfred Fetzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall, berichtete, dass die Großveranstaltung „Erlebnis Feuerwehr: Kommen – sehen – staunen“ im Mai in Ilshofen ein Highlight und ein voller Erfolg war. Die 30 Feuerwehren des Landkreises Schwäbisch Hall haben sich sehr positiv dargestellt und Werbung für uns alle gemacht. Die Besucherzahl war phänomenal. In 3 Jahren ist eine Wiederholung geplant. Herr Fetzer dankte der Freiwilligen Feuerwehr Blaufelden für deren Mitwirken und Engagement. Im März 2018 wird gemeinsam mit den 3 Tageszeitungen im Landkreis die Feuerwehrzeitung herausgebracht. Die Vergütungssätze für die ehrenamtlich tätigen Feuerwehrangehörigen sollen angepasst werden. Für die Kommunen wurde ein Vorschlag ausgearbeitet. Herr Fetzer appelliert an die Stadt- und Gemeinderäte im Landkreis, die vorgeschlagenen Sätze in die Entschädigungssatzungen zu übernehmen. Diese Entschädigungen sind keine Bezahlung des Aufwands, den ein Feuerwehrangehöriger im Laufe seiner Dienstjahre hat. Sie sind lediglich ein kleines Zeichen der persönlichen Anerkennung für die geleistete Arbeit. Eine erfreuliche Entwicklung ist, dass es schon bei 10 Feuerwehren im Landkreis Kinderfeuerwehren gibt. Der Wettbewerb zur Erlangung des Feuerwehrleistungsabzeichens findet nächstes Jahr am 22. und 23. Juni in Kreßberg statt. Es sollten alle aktiven Feuerwehrangehörigen daran teilnehmen, denn es bringt jeden Einzelnen fachlich weiter und vor allem stärkt es die Gemeinschaft sowie die Kameradschaft. Der Landesfeuerwehrtag unter dem Motto „Feuerwehr is coming home“ findet vom 14. bis 22. Juli 2018 mit interessanten Fachvorträgen und vielen Vorführungen in der schönen Stadt Heidelberg statt. Bei den 3 Shops des Hohenloher Tagblatts kann der neue Feuerwehrkalender mit aufreizenden Kameraden aus dem Landkreis Schwäbisch Hall erworben werden. Es sind sehr schöne Fotos geworden. Herr Fetzer dankte allen Kameraden, die sich zu diesem Zweck ablichten ließen – darunter 3 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Blaufelden. Mitbürger, die die Arbeit der Rettungskräfte behindern, sollten mit harten Strafen belegt werden.

Gerhard Braun, Obmann der Altersabteilungen im Landkreis Schwäbisch Hall, freute sich, dass die Altersabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Blaufelden sehr aktiv ist. Auch in der dritten Lebensphase erkennen viele, dass die Einbindung in die große Feuerwehrfamilie Vitalität verleiht. Es ist ein Stück gelebte Solidarität mit den Kameraden und der Heimatgemeinde. Regelmäßiger Übungsbetrieb und die Gemeinschaft vermitteln den Feuerwehrsenioren Freude und Lebenssinn – jenseits von Konsum und Kommerz. Die Senioren können ihre Zeit, Erfahrung und ihr Wissen an die junge Generation weitergeben. Von den 30 Feuerwehren im Landkreis haben alle eine Altersabteilung. Bei Wohnungsbränden gehören die Senioren zu der am stärksten gefährdeten Gruppe. Bei der Zahl der Toten sind sie überproportional vertreten. Der Einbau von Rauchmeldern kann dieses Risiko senken. Aufgrund eines Vortrags der Kriminalpolizei mahnte Herr Braun zu mehr Vorsicht, denn mit Vorsicht ließe sich mancher Betrug vermeiden. Bei der Großveranstaltung „Erlebnis Feuerwehr: Kommen – sehen – staunen“ in Ilshofen war der von den Senioren angebotene Bastelwettbewerb etwas ganz Besonderes. Von den teilnehmenden Kindern wurden über 240 Feuerwehrautos gebastelt. Ein Höhepunkt war im September die 3-tägige Lehrfahrt in das Ahrtal und nach Bonn. Abschließend wies Herr Braun auf die kleine rot-weiße SOS-Rettungsdose des Kreisseniorenrats Schwäbisch Hall hin. Diese Dose, im Kühlschrank aufbewahrt, ermöglicht es, im Notfall schnell und effizient lebensrettende Hilfe leisten zu können, insbesondere dann, wenn eine Person in nicht ansprechbarem Zustand in der Wohnung aufgefunden wird. Die Dose enthält ein Datenblatt mit allen wesentlichen Informationen zu dieser Person.

Pfarrer Gerhard Heck aus Billingsbach richtete die Grüße der Notfallseelsorger im Kirchenbezirk Blaufelden und von den ehrenamtlichen Mitgliedern des Kriseninterventionsteams KIT im Landkreis Schwäbisch Hall sowie der Evangelischen Kirchengemeinde Billingsbach aus. In der Woche, in der die Jahreshauptversammlung stattfand, wurde die Friedensdekade begangen. Über dieser Dekade stand der Psalm 46, Strophen 2 bis 3a: „Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben, darum fürchten wir uns nicht“. Wenn die Notfallseelsorger in den Einsatz gehen, kommen sie nicht als Pfarrer. Auf die Betroffenen, die Verletzten, ihre Angehörigen, die Rettungskräfte, auch auf die Umstehenden und Gaffer, gehen sie in christlicher Nächstenliebe zu. Sie kommen weltanschaulich neutral. Es liegt ihnen fern, Menschen, die sich in einer Notlage befinden, mit einer Botschaft zu überfallen. Wenn die Notfallseelsorger gerufen werden, sind schlimme Dinge geschehen, die eine Belastung für die Betroffenen darstellen. Den Feuerwehrangehörigen geht es nicht anders. Sie befinden sich ebenso in großen Nöten – wie es in diesem Psalm heißt. Deshalb kann für alle, die im christlichen Glauben verwurzelt sind, dieses Wort eine große Hilfe sein. Es gibt Halt, der hilft, mit den Nöten und Belastungen umzugehen. Was uns am Einsatzort auch erwartet, wir können mit der Gegenwart Gottes rechnen. Das kann Gelassenheit und Ruhe schenken, dort so zu reden und zu handeln, wie es nötig ist.

Feuerwehrführung erhält Unterstützung

 

 

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Kommandant Rolf Kastler (1.v.r.) und sein Stellvertreter, Erwin Hanselmann (2.v.r.), werden künftig von Thorsten Hachtel (2.v.l.) von der Einsatzabteilung Gammesfeld unterstützt. Bei der Jahreshauptversammlung wurde er mit überwältigender Mehrheit von den aktiven Feuerwehrangehörigen zum 2. stellvertretenden Feuerwehrkommandanten gewählt. Die Wahlleitung hatte Bürgermeisterin Petra Weber (1.v.l.) inne.

Mit Ehrenzeichen in Gold und Silber zeichnete Kreisbrandmeister Werner Vogel (1.v.r.) 6 Feuerwehrkameraden in der Jahreshauptversammlung aus. Seit 40 Jahren verrichten Oberlöschmeister Friedrich Renner (5.v.l.) von der Einsatzabteilung Blaufelden sowie Oberlöschmeister Friedrich Krauß (2.v.r.), Oberlöschmeister Erich Reinhardt (4.v.r.) und Oberlöschmeister Ernst Rieger (3.v.r.) von der Einsatzabteilung Billingsbach ihren Dienst bei der Feuerwehr. Hierfür erhielten sie das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold. Für 25 Jahre Feuerwehrdienst bekamen das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber von der Einsatzabteilung Blaufelden Oberlöschmeister Ralf Hoffmann (3.v.l.) und von der Einsatzabteilung Herrentierbach Löschmeister Bernd Weckert (2.v.l.). Bürgermeisterin Petra Weber (1.v.l.) überreichte als Zeichen des Dankes und der Anerkennung den Feuerwehrkameraden mit dem Ehrenzeichen in Gold je einen Geschenkkorb und den Feuerwehrkameraden mit dem Ehrenzeichen in Silber je ein Weinpräsent. Weiter auf dem Bild Kommandant Rolf Kastler (4.v.l.).

Als Partner der Feuerwehr zeichnete der Kreisfeuerwehrverband Schwäbisch Hall drei Firmen aus, die sich bei der Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Blaufelden besonders verdient gemacht haben. Es waren dies die Firma Kfz-Service Friedrich Model, Billingsbach, die Firma Reinhardt Sägewerk Holzbau GmbH, Billingsbach, und die Firma Klenk Baugeschäft GmbH, Billingsbach. Die Plaketten und Urkunden überreichte Alfred Fetzer (1.v.l.), der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Schwäbisch Hall, Christa Model (3.v.l.) von der Firma Kfz-Service Friedrich Model, Erich Reinhardt (2.v.l.) von der Firma Reinhardt Sägewerk Holzbau GmbH und Gunter Klenk (3.v.r.) von der Firma Klenk Baugeschäft GmbH. Weiter auf dem Bild Bürgermeisterin Petra Weber (1.v.r.) und Kommandant Rolf Kastler (2.v.r.).

Ihrer Aus- und Fortbildung widmeten sich die 155 Feuerwehrmänner und 4 Feuerwehrfrauen in diesem Jahr wieder sehr intensiv. Jede Einsatzabteilung hatte mindestens 12 Übungen abzuhalten, um stets mit der Technik vertraut zu sein und dass die Zusammenarbeit klappt. Die Atemschutzgeräteträger trainierten auf der Atemschutzübungsstrecke in Schwäbisch Hall und in der Brandcontaineranlage der Firma IFRT in Külsheim. Den Lehrgang „Grundausbildung“ mit integriertem Lehrgang „Sprechfunker“ bestanden 10 Kameraden. Dazu kam ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger, an dem 9 Kameraden teilnahmen. 4 Kameraden belegten einen Lehrgang für Truppführer. 2 Kameraden nahmen an einem Lehrgang für Maschinisten teil. 4 Kameraden bildeten sich bei dem Seminar „Türöffnungstechniken“ fort. Einen Motorsägenlehrgang absolvierte 1 Feuerwehrkamerad. Bürgermeisterin Petra Weber (Mitte) konnte 2 Feuerwehrmänner auszeichnen, die an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal einen Lehrgang für Gruppenführer mit Erfolg abschlossen. Es waren dies von der Einsatzabteilung Wiesenbach Harald Weidmann (2.v.l.) und Hannes Wirsching (2.v.r). An einem an der Landesfeuerwehrschule durchgeführten Lehrgang „Brandschutzerziehung“ hat mit Erfolg teilgenommen von der Einsatzabteilung Blaufelden Sigurd Sinner (1.v.l.). Den von der Landesfeuerwehrschule angebotenen Lehrgang „Praktische Führungskompetenz“ hat mit Erfolg besucht Kommandant Rolf Kastler (1.v.r.).

Das Leistungsabzeichen in Bronze errangen am 24. Juni 2017 in Rosengarten von der Einsatzabteilung Wiesenbach Steffen Kautt (1.v.r.), Matthias Häcker (fehlt), Andreas Hornung (fehlt), Philipp Kreuzer (2.v.r.), Kevin Sagert (fehlt), Marcel Schürger (3.v.l.), Mario Straßer (3.v.r.) und Julian Ströbel (4.v.l.) sowie von der Einsatzabteilung Herrentierbach Paul Bauer (fehlt) und Markus Maurer (4.v.r.). Von Bürgermeisterin Petra Weber (2.v.l.) wurden die 10 Feuerwehrkameraden mit einem Weinpräsent ausgezeichnet. Weiter auf dem Bild Kommandant Rolf Kastler (1.v.l.).

Keine Veränderungen in den Führungen der Einsatzabteilungen Blaufelden und Gammesfeld sowie personelle Wechsel bei der Jugendfeuerwehr

Für weitere 5 Jahre stehen Steffen Kloth (5.v.l.) als Abteilungskommandant und Rolf Deeg (4.v.l.) als stellvertretender Abteilungskommandant an der Spitze der Einsatzabteilung Blaufelden. Beide wurden in ihren Ämtern bei einer Abteilungsversammlung im Juni dieses Jahres bestätigt. Für weitere 5 Jahre steht Jens Doberer (2.v.r.) als Abteilungskommandant an der Spitze der Einsatzabteilung Gammesfeld. Unterstützt wird er dabei von Christian Bayer (1.v.r.) als 1. stellvertretender Abteilungskommandant und Matthias Ruttmann (3.v.r.) als 2. stellvertretender Abteilungskommandant. Alle drei wurden in ihren Ämtern bei einer Abteilungsversammlung im Oktober dieses Jahres bestätigt. Der Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Blaufelden, Andreas Busch (abwesend), und der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart, Sigurd Sinner (1.v.l.), stellten ihre Ämter zur Verfügung. 10 Jahre hatte Herr Busch diese Funktion inne. Herr Sinner schied nach 5 Jahren aus. Er erhielt als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für seine Verdienste um die Jugendfeuerwehr aus der Hand von Bürgermeisterin Petra Weber (4.v.r.) einen Geschenkkorb. Dominik Fischer (3.v.l.) von der Einsatzabteilung Blaufelden ist der neue Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Blaufelden. Zu dessen Stellvertreter wurde Hans-Martin Rutsch (2.v.l.) von der Einsatzabteilung Billingsbach ernannt. Alle Ernennungsurkunden händigte Bürgermeisterin Petra Weber aus.

10 Feuerwehrmänner wurden zum Oberfeuerwehrmann oder Hauptfeuerwehrmann befördert

Zum Oberfeuerwehrmann ernannt wurden von der Einsatzabteilung Blaufelden Lukas Tripps (fehlt) und von der Einsatzabteilung Billingsbach Sebastian Frey (2.v.l.) und Marcel Mönch (fehlt) sowie von der Einsatzabteilung Gammesfeld Daniel Schmieg (fehlt). Zum Hauptfeuerwehrmann wurden befördert von der Einsatzabteilung Blaufelden Florian Dimmler (2.v.r.) und von der Einsatzabteilung Billingsbach Thomas Krauß (4.v.r.), Matthias Lang (4.v.l.) und Thomas Ruckser (3.v.l.) sowie von der Einsatzabteilung Gammesfeld Martin Pflüger (3.v.r.) und Marc Schüttler (fehlt). Die Beförderungsurkunden händigte Kommandant Rolf Kastler (1.v.l.) aus. Weiter auf dem Bild Bürgermeisterin Petra Weber (1.v.r.).

12 Feuerwehrmänner wurden zum Löschmeister, Oberlöschmeister oder Hauptlöschmeister befördert

Zum Löschmeister ernannt wurden von der Einsatzabteilung Wiesenbach Harald Weidmann (6.v.r.) und Hannes Wirsching (3.v.l.). Zum Oberlöschmeister wurden befördert von der Einsatzabteilung Blaufelden Sigurd Sinner (4.v.l.) und Harald Wagner (4.v.r.) und von der Einsatzabteilung Herrentierbach Jürgen Boschet (5.v.r.), Jürgen Haidlinger (fehlt), Wolfgang Schneider (3.v.r.) und Bernd Weckert (1.v.l.) sowie von der Einsatzabteilung Wiesenbach Rolf Schübel (5.v.l.), Andreas Trump (6.v.l.) und Micha Weinert (fehlt). Hauptlöschmeister ist jetzt von der Einsatzabteilung Billingsbach Manfred Rieger (1.v.r.). Die Beförderungsurkunden händigte Kommandant Rolf Kastler (2.v.l.) aus. Weiter auf dem Bild Bürgermeisterin Petra Weber (2.v.r.).