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Zum Neuen Jahr

Ein Jahr ist nichts Ein Jahr ist nichts, wenn man′s verputzt,
ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt.
Ein Jahr ist nichts; wenn man′s verflacht;
ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht.
Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt;
in eigenem Sinn genossen und gestrebt.
Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot,
das uns im Innern nicht ein Neues bot.
Das Jahr war viel, in allem Leide reich,
das uns getroffen mit des Geistes Streich.
Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang:
nur nach dem Vollen mißt des Lebens Gang,
ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr.
Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.
(Hanns Freiherr von Gumppenberg, 1866-1928, deutscher Dichter, Übersetzer, Kabarettist)

Erstaunlich, dieses Gedicht ist bereits an die 100 Jahre alt und dennoch so wahr.
„Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot,
das uns im Innern nicht ein Neues bot.
Das Jahr war viel, in allem Leide reich,
das uns getroffen mit des Geistes Streich.“
Diese vier Zeilen haben mich besonders berührt. Im vermeintlich Positiven soll das Leere, das wenig zu Entwicklung Beitragende liegen? Und im Leid die Chance auf die geistige Erneuerung?
Ein früherer Chef kommt mir da in den Sinn, der nicht müde wurde von uns zu fordern „Verlassen Sie Ihre Komfortzonen!“.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, eines ist gewiss: die Zeit läuft und nur jeder selbst weiß, ob sie flach oder voll war.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Ihr ganz persönliches, voll gelebtes und vor allem gesundes Jahr 2018!
Herzliche Grüße
Ihre
Petra Weber
Bürgermeisterin