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Der Landkreis Schwäbisch Hall informiert: Corona-Pandemie im Landkreis Schwäbisch Hall

7-Tage-Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten

Landkreis. Vergangenen Freitag (9. Oktober 2020) hat der Landkreis Schwäbisch Hall die Vorwarnstufe überschritten. Die Infektionszahlen sind daraufhin weiter angestiegen. Bei Überschreitung des 7-Tage-Inzidenzwerts von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sieht das Land Baden-Württemberg weitere Maßnahmen vor. Mit Erreichen dieser sogenannten Eingriffsstufe gilt der Landkreis als Risikogebiet.

Mit dem heutigen Tag wurde die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Der aktuelle Wert liegt bei 51,5. „Deshalb werden wir jetzt mit dem Sozialministerium abstimmen, welche konkreten Schritte und Maßnahmen eingeleitet werden. Alle Einschränkungen haben das Ziel, Menschen mit einem gesundheitlichen Risiko vor einer Infektion zu schützen und das Herunterfahren der Wirtschaft sowie des Bildungssystems zu verhindern“, so Landrat Gerhard Bauer.

Das Landratsamt richtet sich bei der Umsetzung weiterer Maßnahmen zunächst nach den Leitlinien des Landes Baden-Württemberg. Sobald das Land die Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner förmlich festgestellt hat, wird das Landratsamt eine Allgemeinverfügung erlassen, die für alle Städte und Gemeinden des Landkreises Schwäbisch Hall gelten wird. Welche Regelungen genau getroffen werden, wird mit dem Land noch abgestimmt. Grundlage sind die gestern vereinbarten Maßnahmen zwischen Bund und Ländern. Es wird sicher eine weitere Reduktion der Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen und privaten Feiern geben. „Es ist absolut erforderlich, die Zahl der Kontakte gezielt dort zu reduzieren, wo ein besonderes Risiko zur Ansteckung besteht“, so Gerhard Bauer.

Der vom Landrat bereits im Frühjahr installierte Koordinierungsstab, bestehend aus Vertretern des Diakonie-Klinikums Schwäbisch Hall, des Crailsheimer Klinikums, der Kreisärzteschaft, des DRK, der Polizei, der Feuerwehr, der Bundeswehr, der Gemeinden sowie den Führungskräften des Landratsamtes wurde am Donnerstagabend (15. Oktober) wieder einberufen.

                                                                                                                                            lra